IDEE

Die Idee zu einem Klangpodest mit einem ausgereiften Konzept zur Klangverbesserung ist über einen längeren Zeitraum entstanden. Als Kontrabassist in einem Reiseorchester wird man mit dem Thema Podest immer wieder konfrontiert. Der Bassklang wird oft als indirekt, mulmig und wenig präzise wahrgenommen. 
Tiefe Frequenzen haben es schwerer sich klar durchzusetzen als hohe. Meistens werden Podeste eingesetzt, um den hinteren Orchestermusikern die Möglichkeit zu geben, optisch und klanglich besser wahrgenommen zu werden. Herkömmliche Podeste sind  hauptsächlich zur räumlichen Erhöhung konstruiert - meist aus einfachen und harten Materialien. Die klangliche Wirkung im Saal ist oft viel weniger hörbar, als man beim Spielen vielleicht vermutet und hofft. Viele der Podeste ermöglichen zwar ein größeres Klangvolumen, aber es stellen sich oft indifferente Dröhn-Effekte ein.
Ich habe das Vergnügen, in den besten Konzertsälen der Welt zu spielen. Besonders in Japan hat mich fasziniert, dass es fast in jeder auch nur mittelgroßen Stadt einen richtig guten Konzertsaal gibt. Warum ist das so? Ein Grund ist sicher, dass für die Konstruktion eines Konzertsaals nur beste Hölzer verbaut werden, weil die Akustik absolute Priorität hat. So reifte die Idee, Klangpodeste aus Tonholz zu konstruieren, um neben guter Tonqualität auch einen transparenteren und klareren Klang zu erzielen.

Zusammen mit dem Design - Tischler und ehemaligen Gitarrenbauer Bernhard Prößler sind wir nun in der Lage diese speziellen Wünsche und Anforderungen an ein Klangpodest umzusetzen. Das Ergebnis ist begeisternd und übertrifft unsere Erwartungen bei weitem: Volle und klare Bassfrequenzen, hör- und fühlbar resonierend, den Klang in den Raum projizierend, klarerer Artikulation – das sind nur einige Eigenschaften der Resonanzios.

Durch zahlreiche Tests mit verschiedenen Instrumenten haben wir festgestellt, dass sich das Resonanzio®-Prinzip auch auf viele andere Instrumente übertragen lässt.
Stachellose Instrumente wie Barockcelli und Gamben, Blas- und hohe Streichinstrumente profitieren in ihrem Klang genauso, wie Cembali oder Hammerflügel auf unseren Resonanzplatten. Auch bestehende Bühnensysteme können wir mit den Resonanz-Platten passgenau ergänzen.

Als Kontrabassist fühle ich mich auf dem Klangpodest sehr wohl, weil die Wahrnehmung des eigenen Klangs so viel hör- und fühlbarer ist. Als Zuhörer kommt man in den Genuss eines unmittelbaren Klangs. Wir haben wunderbares und sehr positives Feedback von vielen Musikerkollegen, Solisten, Fachleuten und Laien bekommen, und dies gibt uns die Energie, weiter zu forschen und zu experimentieren.